Wochenspiegel Nr.16 19.April 2017

Der Literaturkreis vor der Nationalbibliothek Leipzig

Der Literaturkreis on Tour vom 14.-17. Mai 2015

Auf Spuren von Dichtern und Denkern in Leipzig

 
   


Wie in jedem der zurückliegenden 18 Jahre war der Literaturkreis wieder auf Spuren namhafter Dichter unterwegs. Dieses Jahr war die Buch und Messestadt Leipzig das erwählte Ziel, die in diesem Jahr auch ihr 1000-jähriges Bestehen feiert. Hier wirkte neben Friedrich Schiller auch Johann Wolfgang von Goethe. Ebenso war Theodor Fontane hier von 1841 bis 1842 als Apothekergehilfe in der Adler-Apotheke tätig. Bekannt ist sie auch als Geburtsstadt Richard Wagners und Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, der auch den Thomanerchor bekannt machte.  134 Verlage decken mit Ihren Büchern und Schriften fast das gesamte Spektrum der Inhalte und Genres ab.

Unsere Hinfahrt wurde in Jena mit einem literarischen Stadtrundgang unterbrochen. Hier weilte Schiller zwei Jahre und kaufte u.a. das bekannte Schiller-Gartenhaus. Die Schillerkirche „Unserer lieben Frau“ steht im Jenaer Stadtteil Wenigenjena. Hier wurden am 22. Februar 1790 Friedrich Schiller und Charlotte von Lengefeld getraut.

Das Hotel Merseburger Hof in Leipzig-Lindenau überraschte uns mit einer besonderen Innenausstattung, die von dem bekannten Modedesigner Harald Glööckler stammt.

Am nächsten Morgen folgte der Besuch des ersten Highlights, der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), die auch das Deutsche Musikarchiv (DMA) enthält. Die Sammlung  umfasst von 1913 bis heute ca.30 Mio Medieneinheiten. Hier sind auch die Bücher unserer mitreisenden Autorinnen Hildegard Kohnen und Brigitte Lewalter zu finden.Täglich werden ca. 1.400 Neuzugänge archiviert.

Bei dem anschließenden Besuch in einem der ältesten Café-Restaurants Europas, „Zum Arabischen Coffe Baum“ ließen wir es uns bei strahlendem Sonnenschein und Kaffee und Kuchen gut gehen.

Die folgende geführte Stadtrundfahrt brachte uns zu den Sehenswürdigkeiten von Leipzig, u.a. das Schillerhaus, das Gohliser Rokoko-Schlößchen, in dem Schiller in der Zeit von 1781-1792 häufig zu Gast weilte und das Völkerschlachtdenkmal, welches an Napoleons verlorene Schlacht vom 16. bis 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt Leipzig erinnert und mit 91m eines der höchsten Denkmäler Europas ist.

Das besondere Erlebnis dieser Reise war der abendliche Besuch eines Gewandhaus-Konzertes mit Werken von Johannes Brahms, gespielt vom Gewandhaus-Orchester mit dem Dirigenten Christoph von Dohnányi und Violinist Frank Peter Zimmermann.

Der nächste Morgen begann mit einem Literatur-Rundgang in Leipzig, welcher auch den Besuch der Nikolai- und Thomaskirche einschloß und mit einer Führung in Auerbachs-Keller, in dem auch Goethe häufig weilte, mit anschließendem Mittagsmahl endete.

Die anschließende Freizeit konnte dann individuell für weitere Besichtigungen genutzt werden, u.a. den Motettengesang eines Innsbrucker Chores in der Thomaskirche.

Der Abend schloß mit gemütlichem Beisammensein und Gesang.

Auf der Heimfahrt besuchten wir Schloß Neuenburg in Freyburg. Den Abschluss ihrer hochmittelalterlichen Blütezeit erlebte die Neuenburg unter Landgraf Ludwig IV. und seiner Gemahlin, der heiligen Elisabeth von Thüringen. Nach einer Führung besuchten wir die Burggaststätte, wo wir die letzte Stärkung vor der Rückreise einnahmen.

Die Rückfahrt wurde programmgemäß noch einmal in Naumburg zur Führung im Peter-Paul-Dom unterbrochen, in dem die berühmten 12 Stifterfiguren den Bekanntheitsgrad begründen. Die Uta von Naumburg genannte Statue ist eines der bedeutendsten plastischen Bildwerke der deutschen Gotik. Die farbig gefassten Steinfiguren wurde Mitte des 13. Jahrhunderts vom so genannten Naumburger Meister geschaffen und befindet sich im durch den Lettner (steinerne oder hölzerne Schranke zur Trennung von Priestern und Laien) abgetrennten Westchor des Naumburger Doms.

Mit neuem Wissen ausgestattet, traten wir unsere Rückreise an.

Peter Rosenthal las aus seinen Büchern Peter Rosenthal las aus seinen Büchern

Samstag/Sonntag, 12./13. April 2014 Kölner Stadt-Anzeiger

 

 

Jüdische Kindheit in Rumänien

 

 

KULTUR

Der Arzt Peter Rosenthal las beim Literaturkreis


Weilerswist. Zu einer Benefizlesung zugunsten des Vereins „Kölner Appell gegen Rassismus „ hatten der Literaturkreis Weilerswist und die Katholische Frauengemeinschaft St. Mauritius eingeladen.

Rund 50 Zuhörer kamen, um Autor Dr. Peter Rosenthal zuzuhören.

Der 1960 im rumänischen Arad geborene Schriftsteller ist seit 1974 als Arzt in Köln tätig. Er las den Zuhörern unter anderem aus seinem autobiografischen Buch „Entlang der Venloer Straße“ vor.

Der Briefroman schildert eine Identitätsfindung in Deutschland aus jüdischer Sicht. Auch aus seinem Buch „In die Zeit fallen“ las Rosenthal. Hierin schreibt er über seine Kindheit bis zum dreizehnten Lebensjahr, die er alleine ohne seine jüdische Familie in der Ceausescu-Diktatur in Rumänien erlebte, da er erst später ausreisen durfte.

Auch seine Ankunft im Deutschland der 1970er-Jahre beschrieb der Kölner Autor trefflich.

In den musikalischen Intermezzi setzte Flötistin Annika Schließer mit klassischen Stücken besondere Akzente.

Der Verein Kölner Appell hat es sich zur Aufgabe gemacht, Flüchtlingskinder und Jugendliche aus Syrien und anderen Krisengebietenzu unterstützen und zu begleiten.

„Wir wollen eine Welt, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein können, und tragen zur Vernetzung und Stärkung der Menschenrechtsarbeit in Köln bei“, heißt es in der Selbstdarstellung des Vereins, bei dem Peter Rosenthal einige Jahre als Vorsitzender

tätig war. (hn)

Dr. Peter Rosenthal las in Weilerswist

Benefiz-Lesung für den Verein KÖLNER APPELL gegen Rassismus e.V.

 

(WK) Der Literaturkreis Weilerswist unter der Leitung von Heidrun Brenig und die Katholische Frauengemeinschaft St. Mauritius unter der Leitung von Helene Kürten luden zu einer Benefiz-Lesung für den KÖLNER APPELL gegen Rassismus e.V.

Rund 50 Zuhörer hörten interessiert der Lesung zu.

Der Autor Dr. Peter Rosenthal, 1960 im rumänischen Arad geboren, nach einem Medizinstudium seit 1974 als Arzt in Köln tätig, las aus seinen Büchern „Entlang der Venloer Straße" - ein Briefroman an den Jugendfreund René - eine Identitätsfindung aus jüdischer Sicht in Deutschland und sein Leben in Köln, in der Straße, in der er auch heute wohnt.

In seinem Buch "In die Zeit fallen", schreibt er über seine Kindheit bis zum 13.

Lebensjahr, die er später alleine ohne seine jüdische Familie in der Ceausescu-Diktatur in Rumänien erlebte, da er alleine zurückblieb und erst später ausreisen durfte. Ebenso seine Ankunft im Deutschland der siebziger Jahre und das Leben in seiner Jugend. Erst Jahre später lässt er sich in jene Zeit zurückfallen und begibt sich auf Spurensuche.

In den musikalischen Intermezzi setzte die Flötistin Annika Schließer mit klassischen

Stücken besondere Akzente.

Die Aktivistinnen des Kölner Appell konnten glücklich mit einem Spendentopf von über

300€ nach Hause fahren.

Der Verein unterstützt im Wesentlichen Flüchtlingskinder und Jugendliche aus Syrien

und anderen Krisengebieten.

„Wir wollen eine Welt, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein können und

tragen zur Vernetzung und Stärkung der Menschenrechtsarbeit in Köln bei"

Dr. Rosenthal, der einige Jahre Vorsitzender des Vereins war, sowie die Aktivistinnen

des KÖLNER APPEL gegen Rassismus e.V. bedankten sich herzlich für diese Spende.

"Wir in Weilerswist"

 

 

Köner Stadt Anzeiger

RegionEuskirchen-Eifel
Weilerswist

Kindertheater: Eine Frau in 28 Rollen

Erstellt 13.10.2013

 

Barbara Kratz sprang blitzschnell von einer in die andere
Rolle.  Foto: Cedric Arndt

 

Barbara Kratz spielte alle Figuren eines Grimm-Märchens „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ auf Burg Kühlseggen. Ohne einen Kostümwechsel hat sie dem Publikum deutlich gemacht, welche Figur sie gerade darstellt.  Von Cedric Arndt

 

Weilerswist. 

26 menschliche und zwei tierische Figuren treten in dem Märchen „Der Teufel mitden drei goldenen Haaren“ von den Gebrüdern Grimm auf. Von der Königsfamilie bis hin zum Teufel persönlich versuchen sie alle auf ihre Weise, dem Glück des jungen Bauernknechts entweder im Wege zu stehen oder ihn auf seiner Reise zu unterstützen.

AmFreitagnachmittag wurde das Stück in der Burg Kühlseggen nahe Weilerswist aufgeführt, jedoch in einer ganz besonderen Art und Weise: Es stand nur eine
einzige Schauspielerin auf der Bühne, die sämtliche Rollen verkörperte.

Rasch ausverkauft

Bereits eine Woche nach der Bekanntgabe des Termins waren die rund 130 Karten restlos vergriffen. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, entschlossen sich die
Organisatoren vom Literaturkreis Weilerswist, gemeinsam mit dem Schauspielteam, noch am selben Tag eine zweite Vorführung anzusetzen. Auch diese Vorstellung war, trotz der verkürzten Ankündigungsfrist, bis auf einige wenige Plätze ausverkauft.

Ohne Kostümwechsel

Barbara Kratz lautet der Name der Schauspielerin, die sich der Herausforderung des von Friedrich Karl Waechter auf nur eine Person zugeschnittenen Theaterstücks stellte. Ohne Kostümwechsel musste sie den Zuschauern dennoch jeder Zeit klar machen, welche der 28 Rollen sie gerade verkörpert. „Es macht unglaublich viel Spaß nur durch die Mimik und einer bestimmten Körperhaltung in Windeseile
zwischen den Charakteren zu wechseln“, erklärte Barbara Kratz. „Genau wie Kinder in ihrer Fantasie Pirat spielen, muss auch ich dabei mit den kleinsten Hilfsmitteln auskommen.“

Rund eine Stunde dauerte die Reise des jungen Bauernknechts, während der es ihn kurzzeitig sogar in die Hölle verschlug. Besonders die jüngeren Zuschauer, die
während dieser Zeit fast schon interaktiv in die Handlung eingebunden wurden, erfreuten sich stets an den Grimassen und Bewegungen, die die einzelnen Rollen
charakterisierten. Jung und Alt erlebten einen spannenden und lustigen Theaternachmittag und quittierten das Gesehene mit großem Applaus.




www.literaturkreis-weilerswist.de

www.barbara-kratz.de

                                                                                                           Auf Spuren der Brüder Grimm
anlässlich des 150.Todestages von Jakob Grimm



(WK) Die diesjährige Litera-Tour des Literaturkreises Weilerswist ging ins kulturträchtige Marburg an der Lahn mit seinem alles überragenden Landgrafenschloss. Hier fand eine literarische Stadtführung auf den Spuren der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm statt, die hier von 1802 bis 1803 bei Friedrich Carl von Savigny Rechtswissenschaften studierten. Dieser war es auch, der ihnen die Bekanntschaft mit Clemens Brentano und Achim von Arnim vermittelte, die ab 1805 ihre Volkslied-Sammlung "Des Knaben Wunderhorn" herausbrachten und ihnen den Anstoß zum Märchensammeln gaben. Ebenso weckte er die Lust der jungen Studenten an historischer Literatur- und Kulturforschung, die schließlich auch zur Entstehung des „Deutschen Wörterbuches" führte.
Weiter führte die Reise zum Ort Bergfreiheit bei Bad Wildungen, wo das Märchen „Schneewittchen und die 7 Zwerge" angesiedelt wurde. Hier wurde das Wohnhaus der 7 Zwerge besichtigt. Die wirkliche Vergangenheit der Zwerge kann auf die Kinderarbeit im nahegelegenen Bergwerk zurückgeführt werden.
Der Freitag brachte eine Stadtführung durch das märchenhaft schöne Hann. Münden mit „Dr. Eisenbarth und seiner Frau", einem mittelalterlichen Mittagsmahl im historischen Rathauskeller sowie einer Schifffahrt auf der Fulda mit anschließender Gelegenheit zum Shopping.
Den märchenhaften Samstagmorgen verbrachte der Literaturkreis auf dem „Dornröschenschloss" Sababurg, wo nach einer Schlossführung anschließend eine Märchenvorstellung von „Dornröschen und ihrem Prinz" dargeboten wurde.
Auf die anschließende Fahrt nach Höxter und der anschließenden Führung im Kloster Corvey mit seiner 15.000 Bände umfassenden Bibliothek sowie einem Besuch der Grabstätte des Dichters Hoffmann von Fallersleben („Lied der Deutschen") folgte auf der Route auch der Besuch der Porzellanmanufaktur Fürstenberg.
Sonntags startete man mit einem Besuch des „Herkules" auf der Wilhelmshöhe in Kassel, der eine Führung im Grimm-Museum im Palais Bellevue folgte. Eine anschließende Stärkung mit gleichzeitiger Märchenerzählung durch die bekannteste Märchenzuträgerin der Brüder Grimm, „Die Viehmännin", fand im Brauhaus „Knallhütte" statt, in dem sie auch geboren wurde. Es war wohl wirklich eine „märchenhafte Reise" - dies war der Tenor der Reisegruppe.
Wir in Weilerswist, 25. Mai 2013

 



Auf Spuren der Brüder Grimm anläßlich
des 150.Todestages von Jakob Grimm am 20. Sep. 2013

An Himmelfahrt startet der Literaturkreis zur „LiteraTour 2013“, einer „Märchenreise“ nach Nordhessen.
Im kulturträchtigen Marburg an der Lahn mit seinem alles überragenden Landgrafenschloss fand eine literarische Stadtführung auf den Spuren der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm statt, die hier von 1802 bis 1803 bei
Friedrich Carl von Savigny Rechtswissenschaften
studierten.
Dieser war es auch, der ihnen die Bekanntschaft mit Clemens Brentano und Achim von Arnim vermittelte, die ab 1805 ihre Volkslied-Sammlung "Des Knaben Wunderhorn" herausbrachten und ihnen den Anstoß zum Märchensammeln gaben. Ebenso weckte er die Lust der jungen Studenten an historischer Literatur- und Kulturforschung, die schließlich auch zur Entstehung des „Deutschen Wörterbuches“ führte.

Weiter führte die Reise zum Ort Bergfreiheit bei Bad Wildungen, wo das Märchen „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ angesiedelt wurde. Hier wurde das Wohnhaus der 7 Zwerge besichtigt. Die wirkliche Vergangenheit der Zwerge kann auf die Kinderarbeit im nahegelegenen Bergwerk zurückgeführt werden.

Die Nachtruhe fand der Literaturkreis im 4*-Hotel AVALON in Hann.Münden-Gimte.

Der Freitag brachte eine Stadtführung durch das märchenhaft schöne Hann.Münden mit „Dr. Eisenbarth und seiner Frau“, einem mittelalterlichen Mittagsmal im historischen Rathauskeller sowie einer Schifffahrt auf der Fulda mit anschließender Gelegenheit zum Shopping.

Den märchenhaften Samstagmorgen verbrachte der Literaturkreis auf dem „Dornröschenschloss" Sababurg, wo nach einer Schlossführung anschließend eine Märchenvorstellung von „Dornröschen und ihrem Prinz“ dargeboten wurde.

Auf die anschließende Fahrt nach Höxter und der anschließenden Führung im Kloster Corvey mit seiner 15.000 Bände umfassenden Bibliothek sowie einem Besuch der Grabstätte des Dichters Hoffmann von Fallersleben („Lied der Deutschen“) folgte auf der Route auch der Besuch der Porzellanmanufaktur Fürstenberg.

Der Sonntag startet mit einem Besuch des „Herkules“ auf der Wilhelmshöhe in Kassel, der eine Führung im Grimm-Museum im Palais Bellevue folgte. Eine anschließende Stärkung mit gleichzeitiger Märchenerzählung durch die
bekannteste Märchenzuträgerin der Brüder Grimm, „Die Viehmännin“, fand im Brauhaus „Knallhütte“ statt, in dem sie auch geboren wurde. Es wareine „märchenhafte Reise“.

xxx